Ergebnisbericht Bischofswerdaer FV 08 – BSG Chemie Leipzig

Regionalliga Nordost – 4. Spieltag
Datum: Sonntag, 18.08.2019
Anstoß: 13.30 Uhr
Bischofswerdaer FV 08 – BSG Chemie Leipzig
Spielort: Volksbank-Sportpark an der Wesenitz, Bischofswerda

Ergebnis:
0:0

Tore:
keine

Zuschauer:
997

Schiedsrichter-Kollektiv:
Schiedsrichter: Matthias Lämmchen (Meuselwitz)
Schiedsrichter-Assistenten: Jens Klemm (Gröditz), Clemens Biastoch (Großröhrsdorf)

Gelbe Karten:
Frank Zille (Bischofswerda) wegen Foulspiels (17.)
Alexander Bury (BSG Chemie) wegen Foulspiels (21.)
Stefan Karau (BSG Chemie) wegen Foulspiels (52.)
Max Keßler (BSG Chemie) wegen Foulspiels (76.)
Fernando Lenk (Bischofswerda) wegen Unsportlichkeit (76.)
Tommy Klotke (Bischofswerda) wegen Foulspiels (81.)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine


Spielfazit:
Regionalliga-Aufsteiger BSG Chemie Leipzig hat in seinem vierten Spiel den vierten Teilerfolg errungen. Nach den Unentschieden in Nordhausen (0:0) sowie daheim gegen Viktoria Berlin (0:0) und Babelsberg (1:1) musste sich die Elf von Trainer Miroslav Jagatic beim Schlusslicht Bischofswerdaer FV 08 mit einem torlosen 0:0 zufrieden geben. Die Stimmung im Lager der Leutzscher war nach Abpfiff dementsprechend gedrückt, weil man einerseits die bisher schlechteste Saisonleistung bot und andererseits mit Bury’s verschossenen Elfmeter trotzdem die Möglichkeit besaß, diese richtungsweisende Begegnung erfolgreich zu gestalten. Natürlich ist man sich im grün-weißen Lager im Klaren, dass man weiterhin noch ungeschlagen ist, doch demgegenüber muss ebenfalls erwähnt werden, dass Teilerfolge zwar für die Moral gut sind, doch einem in der Tabelle nur bedingt weiterhelfen. Ein Tor aus den ersten vier Begegnungen – dieser Aspekt verdeutlicht eindrucksvoll, wo aktuell die Säge bei den Chemikern klemmt. Hinzu kam diesmal, dass bei der BSG im fußballerischen Bereich extrem viel auf der Strecke blieb, so dass man sich letztlich mit dem einen Zähler begnügen musste.

Trainerstimmen:
Erik Schmidt (Bischofswerdaer FV 08):
„Schön war’s wahrlich nicht, aber für uns ein ganz wichtiger Punkt. Wir haben drei Punktspiele verloren, davon eins 0:8. Die Testspiele haben wir auch nicht gewonnen. Die Mannschaft ist verunsichert dadurch, die hat sich auch auf dem Platz gezeigt. Das ist jetzt ein Stück Berg, das wir erreicht haben. Die Jungs brauchten mal das Gefühl, nicht zu verlieren. Der Punkt ist wichtig, um in die Saison reinzukommen.“

Miroslav Jagatic (BSG Chemie Leipzig):
„Das war heute ein grausames Regionalliga-Spiel. Von unserer Seite nicht zu vergleichen mit den Partien davor. Beide Mannschaften haben sich weitgehend neutralisiert. Fehler oder Einzelaktionen haben zu den Torchancen geführt, das ist eigentlich nicht unser Anspruch. Dann hast du die Möglichkeit, ein dreckiges 1:0 mitzunehmen durch den Elfmeter und machst kein Tor draus. Das rundet die Sache ab. Normalerweise können wir das besser und werden das knallhart analysieren. Die Mannschaft hinterfragt sich gerade schon selber. Das ist der richtige Weg.“


Bischofswerdaer FV 08
Trainer: Erik Schmidt

1 – Mika Schneider
4 – Fernando Lenk
5 – Tim Kießling
7 – Paul Roger Henschke
9 – Frank Zille
10 – Niclas Treu
13 – Luca Shubitidze
14 – Tommy Klotke
16 – Dominic Meinel
19 – Hannes Graf
33 – Oliver Merkel (C)

Reservebank:
29 – Oliver Birnbaum (ETW)
11 – Tim Cellarius
12 – Pavel Cermak
21 – Rudolf Sanin
25 – Jonas Mack
31 – Robin Fluß
38 – Alexander Mattern

Auswechslungen:
Alexander Mattern für Niclas Treu (60.)
Jonas Mack für Paul Roger Henschke (71.)
Robin Fluß für Luca Shubitidze (85.)


BSG Chemie Leipzig
Trainer: Miroslav Jagatic

1 – Benjamin Bellot
3 – Stefan Karau (C)
4 – Manuel Wajer
5 – Björn Nikolajewski
7 – Alexander Bury
10 – Daniel Heinze
13 – Benjamin Schmidt
17 – Tomáš Petráček
18 – Philipp Wendt
26 – Benjamin Boltze
77 – Kai Druschky

Reservebank:
31 – Julien Latendresse-Levesque (ETW)
8 – Leo Felgenträger
19 – Max Keßler
21 – Tommy Kind
22 – Valentino Schubert
27 – Florian Schmidt
36 – Denny Krahl

Auswechslungen:
Florian Schmidt für Kai Druschky (46.)
Tommy Kind für Tomáš Petráček (52.)
Max Keßler für Daniel Heinze (75.)