BSG Chemie Leipzig erhält Zulassung für Regionalliga 2017/18

Kurz und bündig fasste sich der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) in seinem Brief an die BSG Chemie Leipzig:
„Die Prüfung hat ergeben, dass der Spielausschuss dem Präsidium des NOFV, aufgrund der sportlichen Qualifikation Ihres Vereins, ohne Auflagen und Bedingungen die Zulassung zum Spielbetrieb der Regionalliga Nordost für das Spieljahr 2017/2018 empfiehlt.“

Damit ist der Start der BSG Chemie Leipzig in der Regionalliga auch offiziell bestätigt. Am 3. Juni 2017 machten die Chemiker mit einem 3 : 1-Sieg gegen Schott Jena den Meistertitel der Oberliga NOFV Süd und damit den sportlichen Aufstieg perfekt. Schon Anfang April wurden durch den Verein die dafür notwendigen Zulassungsunterlagen beim Verband eingereicht. Dazu gehörten unter anderem das Hinterlegen einer Kaution in Höhe von 15.000 Euro sowie die Darstellung eines Sicherheitskonzeptes, das den Bedingungen des Spielbetriebs in der Regionalliga entspricht.

Klar ist aber auch, dass im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark neben dem anstehenden großen Investitionsbedarf – die Gespräche mit dem Eigentümer Stadt Leipzig laufen derzeit – vor allem auch die Anschaffung einer Flutlichtanlage zwingend notwendig ist. Zwei Jahre ohne Flutlicht werden vom Verband in der Regel als Übergangsfrist erlaubt.

Die BSG Chemie Leipzig und ihre Fans freuen sich nicht nur auf das endlich wieder reguläre und auf Augenhöhe ausgetragene „Leipziger Derby“, sondern auch auf viele weitere Begegnungen in der Regionalliga.

Dieses Bild ist zur kostenfreien Verwendung im Rahmen einer journalistischen Berichterstattung über die BSG Chemie Leipzig im Zeitraum der Saison 2017/2018 und bei Angabe des Credits freigegeben.
Credit: BSG Chemie Leipzig / Christian Donner